Tagebucheintrag vom Mond-Tag, den 26. Oktober 2026
Zitat: "In gewisser Hinsicht tut jeder sein Bestes, angesichts des Mangels an Führung, den dieses Reich bietet und der Anzahl herausfordernder Situationen, die sich ständig manifestieren." Zitat Ende
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Wie geht es mir?
Ich habe gefühlt, sehr mächtig abgebaut.
Es war klar, daß "der Hammer" noch kam, nach den eineinhalb Jahren mit dieser Terror-Veddel und ich hoffe, es kommt nicht noch mehr, denn, ich tue, nach meinen finanziellen Möglichkeiten, alles, um einigermaßen gesund, aufrecht und so weit wie möglich fit zu bleiben.
Ja, die Phlegmatie ist auch so ein Thema, nur, hier kommt zum Einen dieses Fatigue-Syndrom zum tragen und zum Anderen die Muskelschwächen im Oberkörper. Das ist auch ein Grund für die Haltungsschwäche. Die Muskeln ermüden zu schnell und dann krampfen sie, insbesondere im Bereich des Zwerchfells, der Bauch- und Rückmuskeln.
Kurz nach dem letzten großen Schub der MS, vermochte ich noch nicht einmal aufrecht an einem Tisch zu sitzen und meinen Kopf "oben" zu behalten. War ich irgendwo - In Wartezimmern von Arztpraxen, bei Bekannten - mußte ich möglichst die ganze Zeit meinen kompletten Rücken samt Kopf anlehnen. Deshalb ist mir das auch so schwer gefallen, als ich auf dem Seminar gewesen war, ohne eine Rückenlehne aufrecht, längere Zeit, am Tisch zu sitzen.
Nach dem letzten großen Schub hat es sehr lange gedauert, bevor ich mich wieder "offiziell" in die Öffentlichkeit wagte. Es hatte sich "ein wenig" regeneriert. Allerdings ist es halt so, daß ALLES, was am Körper durch die MS einmal angegriffen wurde, selbst WENN es zwischendurch etwas besser geworden war, wiederkommt. Vielleicht nicht so heftig, wie zu Beginn, aber dennoch merke ich es. Es fällt mir schwer "aufrecht" zu bleiben.
Zu allem Überfluß kommt jetzt auch noch etwas mit den Zähnen hinzu. Ich habe wohl auf etwas Hartes gebissen, mit der Zahnprothese, und nun drückt es rechts, kippt ein wenig hin und her und schmerzt auch noch. Ich muß "vorsichtig" essen. Nächste Woche habe ich so wie so einen Termin in Ludwigsstadt.
Und nicht zu vergessen, die Schmerzen, unterschiedlich, in den beiden Schultern.
Rechts ist eher der "Maus-Arm",.....anscheinend das Gelenk. Links dann die Muskeln, sehr arg.
Und die Haare werden auch immer dünner......
Alles,....ist so beschwerlich geworden...........
Fazit: Vermutlich muß ich "noch mehr" in MEINEM TEMPO sein/handeln, anstatt stetig zu versuchen, so behände wie eine zwanzigjährige zu agieren. Es geht einfach nicht mehr. Es ist zu mühsam. "Aufrecht", "fit", "in Bewegung bleiben", sind die Themen, denke ich mir.
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Orakeln.........
Na ja, da weiß ich doch, was ich zu tun habe und was kommen könnte.
"Der Wagen" - In jedem Fall, hab' ich's selbst in der Hand, wo die Reise hingeht.
Die erste Reihe zeigt mir, daß ich noch etwas lernen soll, daß es wichtig ist, sonst,....wird's wohl recht schmerzlich werden und ein jähes Ende, ein Umbruch, eine Veränderung steht bevor.
Zweite Reihe: Ich sollte "angstfrei" sein, eher unbekümmert, wie der sprichwörtliche Narr (was ein wenig "Druck" rausnimmt), mich jedoch ebenso dessen Weisheit bedienen, damit ich von einem höheren Standpunkt aus sehen kann. Natürlich wird das nicht gänzlich ohne innere Kämpfe und äußere Anstrengungen gehen.
Am Ende steht "Die neun der Kelche", die eine Erfolgs- und Glückskarte ist.
Also, nicht nachlassen mit den Anstrengungen.......
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Angemerkt, gedacht, gefühlt........
Habe ich mein Herz verschlossen? Bin ich härter geworden? Bitterer vielleicht auch? Und WENN, dann nur aus der Erfahrung heraus.
Früher war ich so offen, so herzensoffen, allen Menschen gegenüber, vor allem, den wirklich "Fremden", die nur hier her geholt worden waren, damit sie von uns etwas lernen konnten.
Aber warum präferierte ich die Fremden? Vermutlich, weil ich vom "Heimischen Pfuhl" enttäuscht gewesen war und vor allem, weil ich "Fernweh" hatte, dem Reiseverbot in der damaligen DDR wegen. Gerade als junger Mensch wollte ich andere Länder und andere Menschen kennenlernen, aber durfte es nicht. Selbst Bücher darüber, gab es keine. Nur vom "sozialistischen Ausland" und das auch nur recht spärlich. Ich weiß noch, wie ich mit meiner Großcousine in Budapest unterwegs gewesen war, um ein Buch über Amerika zu finden. Und nach Ungarn durften wir auch nur reisen, weil mein Vater mit dem Kulturattache´ der DDR in Ungarn gut Freund gewesen war UND Verwandte dort hatten.
Was ebenso eine überaus gravierende Relevanz aufzuweisen hatte, war die Saga vom Märchenprinz, die Einer von Kindesbeinen aufgetischt wurde.
Beinahe überschwänglich begrüßte ich Begegnungen, vor allem männlicher Art mit offenen Armen, so weit, wie das sprichwörtliche Scheunentor. Man wollte die Welt umarmen, philanthropisch sein und aller Welt beweisen, daß wir alle doch nur Menschen sind. Aber da irrte ich mich........gewaltig! DAS, weiß ich heute. Da sind mehr oder weniger unüberbrückbare kulturelle Hürden und ebenso noch die religiösen Unterschiede, die in vielen Ländern in Extremismus, Intoleranz, Rassismus und Frauenfeindlichkeit ausarten.
Im Laufe meines Lebens lernte ich dann mehr und mehr mich zu verschließen und gerade in letzter Zeit, nach "Begebenheiten" mit anderen Menschen, selbst hier im Land, beschloß ich, daß es besser sei, zum Eremiten zu werden. Keine überflüßigen Nettigkeiten, keine unnötigen Begegnungen, Telefonate und Ablenkungen mehr, auch kein Pausenclown mehr sein, keine Zuhörerin oder Helferin, bei der mir verbleibenden Lebenszeit, und schon gar nicht mit Leuten, die immer wieder enttäuschend sind (Veddel, die einstige Physiotherapeutin).Vertrauen kann man so wie so kaum jemand mehr, außer vielleicht den zwei mir am nächsten stehenden Menschen,....deren männliche Energie für mich oft recht aufreibend ist.
Gut, es mag "Ansätze" (mit Menschen) geben, wo ich immer noch vertrauensselig bin.
Ohnehin brauche ich für jede Tätigkeit zwei-, dreimal so lange, wie noch vor,......(?).....30 Jahren.
Ich meine, WO, zum Geier, soll das noch hinführen?
Und wie erwähnt, telefonieren und dabei noch Dies und Jenes erledigen, tue ich mir schon lange nicht mehr an. Mein Sohn ist da die Ausnahme und wenn ich die Möglichkeit habe, schalte ich eben alles (wieder) aus und ,......telefoniere NUR. Mein Zeitplan ist natürlich dann im....*rsch.
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Philosophisches
Viele sagen, wir machen Erfahrungen hier. Ich höre da unter anderem immer den Reik Garve und auch andere darüber reden. Ja, das mag vielleicht wirklich so sein. Aber sicherlich waren eben DIESE Erfahrungen, die wir hier machen, eben NICHT so vorgesehen,...von UNS,......als wir uns "angeblich" dafür entschieden, vielleicht sogar Verträge unterschrieben, um hier herzukommen.
Ist es nicht eigentlich SO, daß uns eben NICHT die Möglichkeit gelassen wird, frei zu sein, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen, mit dem Recht auf die Wahrheit, was DAS hier eigentlich ist, Verantwortung zu übernehmen und wie in einem Paradies zu leben, was, um ehrlich zu sein, durchaus möglich und vermutlich sogar genau so gewollt gewesen ist.
Ist es nicht womöglich so, daß wir unsere Erfahrungen, in dieser 3D-Matrix, in einem uns NICHT lebensfeindlich gegenübertretenden System machen wollten? Stattdessen auf dieser Erde zu sein und,.....einfach nur selbst bestimmt zu leben, zu lernen, in Glück und Freude zu sein und SO seine Erfahrungen zu machen?!
Nur, denke ich, wir wurden verarscht! Man hat uns reingelegt! Uns irgendetwas erzählt, bunt ausgemalt, damit wir hier inkarnieren***, wo man uns letztendlich festhält, nicht wieder zurückkehren läßt, UND, uns so weit manipuliert, um das bestmöglichste Loosh abzuschöpfen. Liebe, Freude und Glück, schmecken halt nicht so gut........
***Mal was zum "inkarnieren": In verschiedenen Büchern las ich Berichte über die "Einkörperung" und wie sie empfunden wird von den Seelen. Es ist immer eine "Verengung". wir werden in etwas hineingepresst, weil wir eigentlich viel größer sind. Wir werden in eine Dichte gebracht, die uns nicht entspricht. Die meisten berichten, daß es sich furchtbar anfühlt, beengend und unschön anfühlt.
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Zu anderen Blog's ........
Da schreibt doch Eine von "CO2" als "Luftverpestung". - Wurde in deren Schule nichts über die Photosynthese gelernt? Na ja, ohne CO2 keine Pflanzen, keine Bäume, die Sauerstoff geben, kein Leben.
Aber wie ist es dann mit zu viel Sticksoff in der Luft, durch die Rechenzentren, die allerorts hochgezogen werden, samt Lärmbelästigung, dem gefährlichen Infraschall, dem erhöhten Stromverbrauch, welchen wir alle mit bezahlen, sowie der hohe Wasserverbrauch für die Kühlung, welcher Seen und Flüsse austrocknet?!!! Tja, DAS hat sie wohl nicht auf dem Schirm.
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Also heute, am frühen Morgen (7.00 Uhr), in der Physio, wieder das Aufmerksamkeitsdefizit.
Zuvorderst hatte ich, wie das immer so ist, - irgendetwas vergißt man immer! - meine Mütze vergessen, angesichts der 5 Grad, des kühlen Windes und meiner doch recht dünn gewordenen Haare.
Während der Behandlung selbst vermochte ich eher sporadisch zu antworten. Aber, ich gab mir zumindest Mühe gegenwärtig zu sein. Nur die Themen, über welche dort so gesprochen wird, na ja, sind nicht die Meinen, obwohl es doch eine wirklich nette Physiotherapeutin ist. Sehr familiär eingestellt und Kinder wollte sie, um die sich halt ihr ganzes Leben dreht. DAS war bei mir nie so gewesen.......
Das "Wenden" auf der Liege wird ebenfalls mehr und mehr zum Problem und nach einer Stunde liegen, habe ich Mühe wieder "in Gang" zu kommen.
Im Kopf ist immer noch recht viel "Schlaf"......
Draußen dann, ich muß ein Stück laufen, der Jörg steht bereits oben an der Straße und wartet auf mich, gehen die Beine fast von alleine.....und ich lasse sie. Denke mir dabei: Ihr werdet das schon machen......."