Samstag,
der 03. Juli 2021
Tagebuch – Gedanken
Gestern
fand ich, wie so oft, den Schalter nicht, um den Computer auszuschalten und
ging meinen Blogroll (Linkliste) durch. Ich fand ganz Erstaunliches…….wie
dieses hier: (Link!!!) Eine wunderbare Frau! Oder dieses: (Link!!!) Zuvor
las ich bei Cambra (Link!!!). Sie ist so eigen in ihrer Art zu schreiben und zu
malen. Hatte sie auf fb (Link!!!) gefunden und speicherte mir ein paar Texte
und Bilder von ihr. Über ihre Bilder schrieb ich bereits und das sie denen in
meinem Gedanken recht ähnlich sind. Nur vom Schauen stieg Kreativität in mir
empor und es gelüstet mich zu malen, zu gestalten, zu formen und zu schreiben
so wie so. Auch
fand ich Blogs mit reichlich Lyrik (Link!!!). Ist erstaunlich! Immer wieder die
Gedichte von Rilke (Link!!!), die so wunderbar von Herzen sind. In meinem Regal
steht eine CD davon. Anerkennung
zolle ich Jenen, die in der Tat des Schreibens mächtig sind. Huuhhh…….manches
klingt schon recht poetisch. Gefällt mir gut!
An
einem Tag sprechen eine eben die Worte an. An einem Anderen, die Bilder.
Gestern
war einfach so ein Tag des bei mir Seins, des Schreibens und des Lesens.
Zumindest vergaß ich nicht zu trinken, was oft geschehen kann, wenn ich mich in
Worten, Sätzen und Geschichten vertiere. Glücklicherweise kamen die Reibekuchen
von der Morassina-Gaststätte, sodass nicht kochen musste. – Angenehm! –
Das war das erste, was ich gestern zu mir nahm. Überhaupt esse ich in den
letzten Tagen recht sporadisch und beginne die erste Mahlzeit spät am Tag,
meist nach zwölf. Als nächstes aß ich Zitronen-Kuchen vom Versand und während ich mir Kaffee zubereitete,
packte mich der Heißhunger. Denn,…..da stand so gänzlich offen sichtbar die
kleinen Würstchen, welche eigentlich dem Jörg gehören. Sehr verführerisch……und
ich habe der Versuchung tatsächlich nachgegeben, mit Brot dazu…..naja. Einmal geht das schon.......

Heute,
habe ich mich allerdings auf die Socken gemacht und….mir recht viel zugemutet.
Da heute die Sonne scheint, dachte mir, machst die Wäsche. Drei Maschinen voll
sind’s geworden und hängen schon. Allerdings hatte ich mir vorgenommen,
angesichts meiner zweitägigen Untätigkeit, sauber zu machen, was ich ebenso
noch in die Tat umsetze. Das ist dann auch genug.....für einen Tag.
Zu
Mittag gab es den Rest der Reibekuchen von gestern. Ich musste sie nur noch
einmal in die Pfann hauen.
Der
Jörg hat auch schon angerufen. Nun, wie das mit Arbeiten solcher Art nun einmal
ist, geht nicht immer alles glatt.
Und
JETZT,….ist erst mal Feierabend! Ich gönn‘ mir ein Eis.
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Damit ich es nicht vergesse, beginne
ich heute mit dem Nachsinnieren über den Zusammenhang zwischen Angst und wütend
sein.
Da war eine Begebenheit, mit einer
Frau, die mich offensichtlich seit Wochen zu erreichen suchte. Ihre Mails hatte ich als Spam
gelöscht. Nicht beachtet. Letztendlich fand sie mich doch noch über fb und hatte mir
geschrieben, dass ich einen Link auf dem Blog von Rea, für welchen ich
verantwortlich bin, löschen soll.
Sofort stieg Zorn in mir hoch - warum? - und
später dann, als diese Angelegenheit erledig/bereinigt war, fand ich meine Reaktion schon
ein wenig merkwürdig und überdenkenswert. WAS war da mit mir passiert?
Nun gut, ich war schon höflich
geblieben. Das macht man eben so….. Dennoch war ich wütend. Schimpfte und brabbelte
in mich hinein und vor mich hin. Die Worte, welche ich dieser Frau zugedachte,
mag ich an dieser Stelle nicht wiedergeben. Am Ende denke ich, es war die Angst in
mir, dass mich jemand „meldet“, oder ich aus Unwissenheit einen Fehler begangen habe, wo es
vielleicht noch Strafen hagelt. Es war einfach eine Reaktion des
Unterbewussten, die aus der Erinnerung an vorangegangene und ähnliche
Erlebnisse gekoppelt war. Und….. es ist gut es zu bemerken……...damit ich es ändern kann. In jedem Fall tut es mir nicht gut mich, über was auch immer, zu erbosen.......