Thors
Tag, der 12. August 2021
Tagebuch – Gedanken
Diesen
Post habe ich gestern Nacht geschrieben, kurz bevor ich mit meinem Sohn zum
Probe-Wasser-Hohlen gegangen bin. Zu veröffentlichen gedachte ich ihn besser NOCH
nicht, alldieweil ich das alles erst einmal überschlafen wollte, um dann ggf.
die Worte zu entschärfen. Gestern war ich zu aufgeregt dafür….aus zwei Gründen.
Zum Einen ist das SO nach derartigen Begebenheiten und zum Anderen, weil ich
das erste Mal seit Jahren mitten in der Nacht aufbrechen wollte, nicht nur um
Wasser zu holen, sondern auch um zu testen, wie weit ich noch laufen kann. Denn
bis zum Brunnen und zurück sind es schon…..2 oder 3 Kilometer. So eine lange
Strecke war ich ewig nicht gegangen und ich dachte ich teste es aus und
verbinde damit gleich noch zwei nützliche Dinge. Sich Wasser zu besorgen,
schauen wie gut es ist und ob ich es vertragen kann und zudem bekam ich obendrein
noch die Gelegenheit eine Weile lang mit meinem Sohn über so Manches zu reden,…..sofern
ich Atem hatte. Der Weg runterwärts war noch einigermaßen und ich befürchtete
schon nicht mehr zurückzukommen, weil es ja bergauf gegangen ist.
Überraschendere Weise ist es ganz gut gelungen.
Gegen
dreiviertel zwei war ich wieder in der Wohnung und so um drei bin ich
eingeschlafen. Allerdings denke ich, dass es direkt VOR dem Schlafen gehen für
mich, als so Ungeübte, vielleicht nicht von Vorteil ist, solche langen Wege zu
gehen. Es war recht schwierig wieder runter zu kommen. Und das Herz…..hat super
durchgehalten. Kein Druck, nichts. Na gut, wir sind langsam gegangen und ich
legte zuweilen auch eine kleine Pausen ein, wenn ich merkte, dass ich
Herzklopfen bekam. Aber sonst…….war die Unternehmung unerwartet gut verlaufen und schreit
förmlich nach einer Wiederholung, solange es noch Sommer ist, oder noch kein
Schnee liegt. Ich meine gut, im Sommer ist es in der Tat besser nachts zu
gehen. Im Herbst und Winter eher dann am Tag.
Und
ja, das Wasser scheint rein und ist klar. Sehr kühl kam es durch das Erdreich den
Berg herunter gelaufen, wo es Mose und Erde reinigten und zusätzlich ist zu
vermuten, dass es mit allerlei Mineralien angereichert worden ist. Ich habe
gestern noch ein großen Glas getrunken. Alles gut……
So,
und JETZT zu meinem……Post von dieser Nacht:
„Tickende
Zeitbomben – Bin ich bald wieder allein? Oder was?“
Der
Titel, oder DAS, was ich als diesen veranschlagt hatte, hört sich an, als wäre
ich ein Teenie oder 25 Jahre alt. Gerade so, als kenne man seinen Lebensgefährten
noch nicht, hätte ihn erst kennengelernt. Wisse nichts von all den Macken und
um ehrlich zu sein, dachte ich nicht, mit nunmehr 60 Jahren, über eine
derartige Thematik noch einmal nachdenken zu müssen. Ich nahm an, es sei alles
so la, la in Sack und Tüten. Man kennt sich….nach dreißig Jahren, weiß, was man
will und wer man ist. Ja, mir ist klar, dass man sich nie sicher sein kann……mit
„dem Anderen“ und auch, dass er sich verändert. Oder ist es einfach nur wieder
dieser Hirn-F*uck, der von Zeit zu Zeit auftritt, schon seit vielen, vielen
Jahren. Ich dachte, das sei endlich überwunden, vorbei! Denn genau DAS macht
krank! - Eine dritte Brust…..habe ich
nicht! - Aber wenn man-n Angst-Pornos fährt, sich verrückt machen lässt, immer
nur das Schlimmste denkt und teuflische Schatten, Horror-Szenarien an die Wände
malt und ewig nicht erkennt, dass genau DAS von den Monstern der Kabale so gewollt
ist, dass sich die Menschen gegeneinander wenden und aufreiben………schnauf. Na
ja, man-n beschäftigt sich halt nicht so gerne mit den Hintergründen. Hat keine
Zeit und so…… Nur die Vordergründe, der Augenblick ist interessant, wo man-n
den Knochen schluckt, der einem vor die Füße geworfen wird. Es wird schon nicht
so schlimm werden,…….. (ha, ha!) wenn ich Dies und Das befolge. Ach nein, der
Knochen wurde ja nur versprochen, aber auch nur dann, wenn gewisse Bedingungen erfüllt
werden. Ja, so handhabt man das bereits seit vielen Generationen und hunderten
von Jahren mit dem Mob, dem Vieh, den Sklaven, als die wir von DENEN gesehen
werden. Wird Zeit, dass man da einmal das Muster erkennt und sich nicht bei
jeder neuen Lüge und Panikmacherei (in die Hosen scheißt) die Flinte ins Korn
wirft. Mein Empfehlung wäre, erst einmal abzuwarten, dann sich in aller Ruhe
zusammenzusetzen, nicht zu schreien, sondern konstruktive Lösungen zu finden
und ggf. Pläne zu schmieden, wie…..man mit den *rsch an die Wand kommt.

In
jedem Fall bin ich jetzt…..verunsichert. – Man-n triff ja seine „eigenen
Entscheidungen“. Nabelt sich ab. Der Andere scheint unwichtig zu sein/zu werden
(? –so zumindest meine momentane Wahrnehmung), gleich, was er hat. Wo ist da
die Zuverlässigkeit, die jeder von uns braucht….vom DEM einen……anderen
und nach dreißig Jahren denke ich……… Aber,…was weiß ICH denn schon. Täglich gibt
es einen neuen Anlass sich aufzuregen. Diskussionen heute über Dies und Morgen
über Das. Heute so und Morgen anders.
Zu
Beginn der Woche litt ich noch mit ihm, arbeitete vor und räumte hinterher wie
es Sitte geworden ist, weil ich weiß, dass alles schwer ist, wenn man Schmerzen
hat. Das sehe ich ein und tue was ich kann, weil ich ja…..“zu Hause bin“ und
mir „meine“ Zeit einteilen kann. Selbstverständlich fühle ich mich auch in der
Verantwortung,…etwas tun zu wollen. Und Schmerzen hat er offenbar, was
er täglich, stündlich, minütlich mir gegenüber zum Ausdruck bringt, gerade so,
als hätte ICH eine Schuld daran,….dass ER, trotz diesem Leid noch arbeiten muss.
Natürlich werden mir fast unmerklich Vorwürfe gemacht, dass ICH ja so ein Glück
mit der Rente hatte und zu Hause bleiben kann. – Ja! Das weiß ich. Aber das
kommt nicht vom negativen Denken, sondern von einem unumstößlichen Willen, wo
man weiß, was man will. Und auch ICH denke, dass ich bis hier her genug Leid erfuhr.- Ich hätte ja
sonst nichts auszustehen. Die einzige Zeit, wo mit derlei Diskussionen und
Reibereien einmal Ruhe war, war die , als ich so schwer krank gewesen bin.
Wie
oft ist es denn meinerseits noch nötig…….an den Abgrund des Todes zu gehen,
bevor…..der Andere….lernt?! Denn niemand trifft den Anderen „zufällig“. Wir
kennen uns…..von anderen Leben und….haben eine Aufgabe zu erfüllen. Ich hoffe,
dass ich das…..in diesem Leben noch zu Wege bringe.
Aber nun flammt offensichtlich aller
Hirn-F*uck wieder auf. – Da kommt er mir doch tatsächlich mit Dingen von vor 30
Jahren wieder an. Was soll das??? - Es gibt Druck von Außen, den es mehr oder
weniger stetig gibt. Die Zeitbombe, das Unstete, die Angst um die Existenz und
der trotzige Klein-Jungen-Wille, das imaginäre Aufstampfen mit dem Fuß, was mir
völlig unverständlich ist, tickt. Geradezu paradox das Verhalten, welches an
den Tag gelegt wird. Uneinschätzbar. Unvorhersehbar. Willkürlich fast. Eine
Atmosphäre der stetigen Beklemmung liegt in der Luft. Was wird heute wieder
sein? Was kommt als nächstes? Wie zum Geier, soll ich da Ruhe und innere
Harmonie finden???....wenn ich nie weiß, aus welcher Ecke die Nächte
Aufregung kommt, die nächste laute Diskussion…..über wer weiß was, die nächste
Disharmonie, welche ich mitnichten brauchen kann. – Herzklopfen, Aufregung, der
Körper vibriert, als säße ich auf einem laufenden Motor. MS. Ja, dergleichen
wünsch‘ ich mir nicht, schon aus Gesundheitsgründen. Es steckt einfach so in
dieser Atmosphäre drinnen. - Was Hänschen nicht lernt……..haben andere
auszubaden. Wie viele Male noch? –
Ich rede mit ihm darüber….seit vielen
Jahren, dass ich ihm am aller liebsten die drei Worte auf die Stirn tätowieren
möchte: „Frieden, Ruhe und Harmonie!!!“
Nie
kann ich wissen, wie man-n Morgen so drauf ist? (Von der Morgenmuffligkeit mal
ganz abgesehen.) Es gibt absolut nichts, worauf ich mich einstellen kann, außer……
Unsicherheit. Es bleibt nur……abzuwarten. Null Beständigkeit. Wenig Vernunft. Nichts
Stabiles. – Irrationalität. - Harmonie
ist etwas…..gaaaanz anderes. Wie zum, Geier, soll ich da nur Ruhe
finden????? Verdammt noch mal! Wir sind doch keine kleinen Kinder mehr(!), die
beinahe noch klüger sind. Haben wir immer noch nichts gelernt? Oder was? Oder
sind es die Traumata, die da durchkommen? Mag sein. Jeder hat die Seinen.
Vielleicht weiß man-n auch nicht, wie man-n Liebe geben oder zeigen soll, weil
man es womöglich nie so kennengelernt hat und ich bin nun in der Tat mit wenig
zufrieden….so mit der Zeit. Man kennt sich….eben und….weiß….wie der andere
tickt. Zumindest nahm/nehme ich das an. Schließlich ist Man-n nicht nur da, um
Versorger zu sein. Vielleicht wird ihm die Last auch zu viel – verständlich!-, insbesondere
noch unter dem Druck von Außen, wo die Regeln so unbeständig sind, nein,…..gemacht
werden wie – welch‘ Ironie – das Wetter.
Natürlich
läuft für die Kabale alles nach Plan….wie es scheint. Obgleich andere sagen,
dass sie ausgespielt haben, vor allem, weil nun alles so überaus rasch vor sich
geht, wo sonst alles mit slow-motion verschleiert worden ist. Aber schaue ich
in diese Realität……kommt mir das überhaupt nicht so vor. Ganz im Gegenteil.
Ich weiß
genau, ich bereue diesen Post und vor allem ihn hier eingestellt zu haben. Nur, merkte ich es bereits des
Öfteren an, dass dies hier mein Tagebuch ist und ich schreibe mir eben alles
gerne von der Seele, sodass die Last abfällt, bevor sie in mir implodiert oder
sich gar in Form von Zorn nach Außen wendet. Denn,…..WEM soll ICH es denn erzählen, außer meinem Tagebuch??? In diesem Fall stehe ich wirklich allein.
Denn die meisten, die ich kenne, kommen nur und laden ihren Müll bei mir ab.
Ihre Sorgen und Nöte, als hätte ich….keine. Dabei komme ich meist nicht einmal
zu Wort. Höre nur zu und es gibt….Erwartungen…an mich. Vor allem….zuzustimmen. –
Genau aus diesen Gründen telefoniere ich kaum. - Meine Belange bleiben stets
außen vor. Eine Randerscheinung in der Kommunikation, die keinerlei Bedeutung
hat oder Beachtung findet.
Ja, heute,
jetzt ist….Abrechnungstag!
Der
Dreck muss raus! Hier wird ausgekehrt, saubergemacht. Last abgeworfen.
Denn,…..WO sollte ich das sonst bitte tun, wenn nicht hier?
Doch
frage ich mich jetzt, ist DAS wirklich das Verhalten einer Alten Weisen?
Ja,
ich denke schon. Ich verfalle nicht mehr dem wütend Sein anheim, bleibe
verhältnismäßig ruhig und baue Frust ab - auf diese Weise…..des Schreibens - welcher einer sogar noch im Alter begegnen
kann. Ich bin und war auch immer ehrlich zu mir und anderen. Und JETZT möchte
ich ergründen, was da läuft, im Augenblick………..weil ich Ruhe und Frieden
brauche. Ein harmonisches Leben. Was nützen sonst alle Nahrungsergänzungen,
alle Bemühungen, wenn der Rest nicht stimmt? Da kann ich mir DIE auch schenken,
wenn es kaum mehr einen Tag ohne Aufregung gibt. Und es ist
schon….symptomatisch…..die Erwartung, wenn die Tür aufgeht. SO hatte ich mir
mein Leben nicht vorgestellt. – In der Lehre war es ähnlich und ich wollte DAS
für mich NIE mehr! - Es ist nicht nötig sich die Zeit, welche man zusammen hat,
oder überhaupt die Zeit, welche man auf dieser Erde lebt, so schwer zu
machen,….gleichwohl man von Außen alles dafür tut. Natürlich ist das so und
genau DAS sollte man-n sich stets vor Augen halten. Deshalb ist es doch nötig,
finde ich, das man zusammen hält…in der Familie, der kleinen Gruppe. Aber
nein,….man reibt sich sinnloser Weise noch auf. Das ist nicht gut.
Und
um zumindest nicht so zu erscheinen, als würde ich kein gutes Haar an……..dem
Anderen lassen…….ist dem Gegenüber zugute zu halten, dass er sich Mühe gibt……bis hier her. Aber im Augenblick……weiß ich………nichts mehr.
Ein
schales Gefühl entsteht und bleibt zurück in solch‘ Situationen, die nicht
bereinigt werden. Was weiß ich denn momentan noch…..ich kenne nichts mehr…..was
wird als Nächstes sein? Bisher….ist dann alles immer schnell wieder gut
geworden…..von seiner und auch meiner Seite aus, weil ich einlenke, die
unangenehme Situation nicht ausdehne mag. Aber DAS entsteht erst, wenn….der
Fehler erkannt worden ist…..vom Gegenüber. Allerdings…..hält
erfahrungsgemäß….…diese Erkenntnis nicht lange an.
Bis
zum nächsten Mal,….also. – Wäre schön, wenn es DAS nicht mehr gibt! – Aber
bitte nicht falsch verstehen.
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Ach
ja, der „Afrikanische Pflaumenbau“, na ja, das Extrakt in Kapseln, ist
gekommen, was ja, anstatt der Chemie, die weiblichen Hormone unterdrücken soll.
Es kam über die NL aus Amerika und ich hoffe, dass mir davon kein Pimmel
wächst.