Samstag, 8. Juli 2023

Von Neuem und Altem

 Tagebucheintrag vom Saturn-Tag, den 08. Juli 2023

 


Es gibt Schluchten, in die wir stürzen,

entweder um zu sterben

oder wie Phönix aus der Asche wieder aufzu(er)stehen.

(Ich)

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Na ja, der „Spruch“ oben existiert eigentlich in einer anderen Version von…….jemand anderen. Egal. Ich habe ihn verändert und ICH sehe das SO.

 

Was gibt es sonst so zu sagen, nach über einer Woche schweigen hier?

< Der Jörg ist seit gestern in Weißenfels bei seinem Joachim. Am Sonntag wird er wiederkommen.

< Ich wasch und wasche und wasche…… Das Letze war heute eine alte Decke, die enorm fußelt, sodaß ich noch mal im Flur kehren mußte, da ich barfuß gehe und die Waschmaschine mit einem Tuch auswischte. Nun, es macht sich offenbar erforderlich, das Flusensieb auszulehren. (Ermahnung an den Jörg! – Ebenfalls: Die Dichtung am Wasserhahn in der Küche sollte erneuert werden!)

< Am Montag und am Donnerstag waren wir beim Vater gewesen. Viel Neues gibt es nicht über seinen derzeitigen Gesundheitszustand zu sagen. Zumindest haben wir ihm am Donnerstag sitzend auf der Bettkante essen gesehen. Gut, man hatte ihn mit Decken und Kissen gut abgestützt, sodaß er sitzen konnte. Er erzählte uns aber, daß er sogar mit dem Rollstuhl einmal im Flur/Gang, vor der Zimmertür gewesen wäre. Das hört sich doch gut an! Am Donnerstag hatten wir ihm schon einen kleinen Tisch mitgebracht, wo der kleine Kühlschrank, den er wollte, dann draufgestellt wird. Das Trinken hatte er ein wenig moniert, daß es nur noch Wasser gäbe. Wir kauften ihm kleine Tetra-Packs mit Saft, die er leicht nehmen, halten und trinken kann. Wurst erst dann, wenn der Kühlschrank läuft. 
((Fotos von Rudolstadt oder gar dem Vater gibt es hier nicht. Das hat magische Gründe!)  
 
Auf den jeweiligen Rücktoure waren wir am Montag bei „Mc Donalds“ und am Donnerstag folgten wir der Empfehlung vom Sohn. „Toni’s Sub’s and Bagels“ in Saalfeld. Überraschend gut! Sehr freundlich die (deutschen) Leute dort. Ein deutsches Familienunternehmen. Das unterstützt man gern(!), da selbst mal Eines gewesen. In jedem Fall gehen wir da wieder hin! Gut, mag sein, die Preise sind schon ein wenig exorbitant. Aber das sind sie schließlich jetzt überall und.......... gesünder wie „Mc Donalds“ ist es allemal. Bio-Limonade (früher hieß das "Brause") fand ich dort auch und nahm gleich eine mit.




< Am Mittwoch Physio…..wo ich während des Gespräches mit meiner Therapeutin ein wenig konsterniert war. Man könnte beinahe sagen geschockt. Ja, „eine Aussage“ von ihr verstörte mich. Späterzu war ich eher enttäuscht (von ihr) und traurig daraufhin. Das hätte ich SO nicht gedacht! Diese "Sache" war für mich schon längst vergessen und lag weit in der Vergangenheit zurück! Denn zuerst wußte ich überhaupt nicht WAS sie meint. Als ich mich dann erinnerte, sagte ich dann nur, sie solle nicht immer alles so persönlich nehmen und wenn sie schon "eingeschnappt" sei, könne sie ja auch wieder "ausschnappen". Woraufhin sie nur sagte, daß sie "einschnappt", wann immer SIE will. 
Gut, das kann sie ja tun.........  In jedem Fall,.....weiß ich nun "Bescheid" ob ihrer Empfindlichkeit in solch' Angelegenheiten und merke mir das gut.
Es handelte sich um eine Begebenheit vor etwa vier Jahren, als das mit „Corona“ und den Masken begann. Für mich war es, "im ersten Augenblick" amüsant und recht drollig anzusehen, daß damals (zuerst einmal) das Personal der Klinik verpflichtet wurde Masken zu tragen. Ich fand das komisch, schmunzelte und war zudem erstaunt meine Physiotherapeutin SO zu sehen. Mir rutschte doch tatsächlich ein Lacher heraus, welchen sie mir offenbar bis heute übelnimmt. 
Sie sagte noch, daß sich „damals,....danach“ unsere Wege fast getrennt hätten, von ihrer Seite aus, was ich merkwürdig und mehr als übertrieben finde! Aber gut. Jedem seine Meinung halt. Ich glaube, dies sollte mich veranlassen/lehren, in Zukunft ein wenig zurückhaltender (mit ihr) zu sein, was ich sehr schade finde. Ich dachte halt, wir verstehen uns gut und das scheint ja auch so zu sein……..Aber,.....trotz alledem......ist zukünftig wohl eher Vorsicht angeraten.

 

< Zum Lesen kam ich bedauerlicherweise noch nicht sehr viel. Es ist halt so, daß viel liegengeblieben ist, was erledigt werden muss, durch die Besuche beim Vater und die eigenen Termine und dann bin ich meist zu müde dafür noch viel aufzunehmen oder mir gar merken zu können, was ich ja will. 
Mit dem Spazierengehen ist es ähnlich. Wenn die Arbeit getan, ist der Körper zu erschöpft und ausgelaugt. Meist schalte ich dann eben "nur"den Fernseher ein und sehe mir über „youtube“ Videos an oder schaue bei „am*zone pr*me“ hinein, wo ich eine recht ergiebige Serie fand mit 6 Staffeln. Ich erwähnte sie bereits im letzten Post. (Link!!!) 
Es ist wie bei jeder Serie, daß die Gewalt und Horror-Szenen zunehmend sind, je länger die Serie andauert. Am Ende der letzten Staffel werden sogar in einer Garage Leichen zersägt……..


< Was das Lesen betrifft, bin ich derzeit fasziniert und angezogen von den Büchern von Aleister Crowley, was ich nie gedacht hätte und im Grunde nie wollte. Er war ein Schwarz-Magier und durch einen „Grauen“ namens Lan in Verbindung mit „Dem Herrn der Welt“ (Asasel), der ihm offenbar Anweisungen gab. Auch war er gegen das „Babalon walking Ritual“, welches zum Guten der Menschheit war. Crowley scheint wohl ebenso, durch ein Experiment, den ersten Riß in der Zeit/Dimension geöffnet zu haben, sodaß wer weiß wer dadurch gekommen ist und unsere Welt und uns übernahm, was, wie man sieht, nicht zum Guten der Menschheit war. (Der zweite Riß in der Zeit entstand beim Philadelphia-Experiment und später dann der Nächste mit den Experimenten auf Montauk, was Veränderungen der Geschichte, der Zeit (-linien) und Anomalien brachte.)

 

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Orakel und so………

Die Karte stammt aus dem „White Eagle Medizinrad“ von Wa-Na-Nee-Che mit Eliana Harvey

Der „Büffel“ ist mir drei Mal begegnet. Hmmm…..? Als Motiv in der Fußmatte, beim Orakel und in der Serie, die ich gerade schaue, als Kopf, hängend an der Wand. Also, WAS bedeutet der Büffel denn nun?
In jedem Fall sagt er mir wohl, daß meine Gebete erhört worden sind, daß ich Heilung erfahre und auf allen Ebenen genährt werde. 
Das klingt doch gut! 
Die Verbindung zwischen mir und dem Schöpfer wurde angesprochen. Ja, die erkannte ich längst. Ob sie nun durch tiefe Dankbarkeit entstand….(?), tja nun, ich weiß nicht so recht. Wohl eher durch Aneignung von Wissen und eben dieses zu verstehen, was mich selbstredend zurück zur Dankbarkeit und Liebe bringt, wo sich der Kreis schließt.
Und erneut erinnert mich der Büffel daran, mich mit Rauch zu reinigen, der die universelle Sprache des Gebetes darstellt. Mein Bewußtsein erweitert sich dadurch und so bin ich offenbar auch empfänglicher für die Bedürfnisse meiner Mitmenschen.

 

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Himmels-Aktivitäten   

 




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Was gab’s zu Essen  
 

 Hirsebrei mit Bananen und Kirschen

 

Frühstück am Samstag vor einer Woche. Jörg hatte sich zwei Mal Sülze von der "Morassina-Gaststätte" bestellt und Folge dessen gab es auch zwei Portionen Bratkartoffeln, wo ich mir eine nahm.  Plus Tee und Melone.

 

Und wieder Rester vom Jörg, der sich aus der Büchse "Königsberger Klopse" nur die Klöpse rausnahm und die Soße übrigließ, die ich dann mit gekochter Süßkartoffel und Falafel-Bällchen zu Mittag aß.    
 
 

Mein Abendessen.  

 

Frühstück

 


Ich hatte von meiner lieben Brunhilde eine Packung Jackfrucht pur, also nicht gewürzt aber dennoch geschnitten und wohl vorgekocht, denn die Stücken waren weich. Das letzte Mal hatte ich es nicht richtig zubereitet, weil ich nicht wirklich wußte wie und hatte es irgendwie versaut. Aber dieses Mal war es perfekt! Ich hatte die Stücken Jackfrucht gut eine Stunde zuvor in Olivenöl und Gewürzen mariniert. Das machte klar den Unterschied zum letzten Mal. Dann habe ich noch Gemüse dazu gegeben und mit Kokos- und Dinkelmilch aufgefüllt.

 

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Ein Drei-Teiler zu unserer wahren Geschichte:




 

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Aktuelles

 


Im Grunde schaue ich mir diese (inszenierten Kriegs-)Szenarien nur noch an, im informiert zu sein, jedoch nicht im Übermaß. Für mich sind das „die Spiele der Superreichen mit der Welt“. Sie tun noch immer was, wie und wann sie es wollen………Trotz alledem, daß man derzeit in den alternativen Kanälen viel davon hört, daß es zum Guten hin kippt, weil die „kritische Masse“ (also 10%) offenbar im Aufwachprozeß ist, sich informiert und vieles besser versteht. Hoffen wir mal, das es stimmt!

 

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Grad' eben war der Sohn hier. War eigenartig drauf. D.h. aufgewühlt, reizbar, aggressiv in der Wortwahl wie meist und erzählte mir, daß er wieder unterzuckert gewesen war. Er hatte sich an verschiedenen Stellen dabei verletzt und die dabei kaputtgegangene Brille, hatte er so la, la wieder repariert. 
Was soll man da tun? Da fällt einer nicht viel ein.......... Vielleicht lag es ja auch an den neuen Medikamenten, die er von der Diabetologin hat. 
Und heute Abend ist hier auf dem Markt eine Art Volksfest. Ich hoffe nur, daß er keinen Blödsinn macht!

 

 

Mittwoch, 28. Juni 2023

Erste Eindrücke vom Besuch in der Pflegeeinrichtung

Ja, es war einmal,…..ein Baum (der der Dummheit der Leute zum Opfer fiel), der da noch stand, sodaß die Eichhörnchen zum Fressen kommen konnten.

 

Tagebucheintrag vom Wotans-Tag, den 28. Juni 2023

 
Nun ist es…..geschafft. Wir waren am Dienstagmorgen in der Pflegeeinrichtung in Rudolstadt, beim „Chef“.
Wir sind glücklicherweise zeitig losgefahren, denn auf den Straßen war allerhand los. Gefunden haben wir’s dann auch erst nach dem zweiten Anlauf. Es ist tatsächlich eine ruhige Wohngegend, wo überwiegend alte Menschen auf der Straße zu sehen sind und auch gegenüber der Diakonie ist eine Alters-Residenz. Sicherlich für etwas Betuchtere, mit Balkonen und Garten.
Auch das Finden des Eingangs und des Chefs war nicht so leicht. Jedoch die Menschen dort,….recht freundlich. Man hat uns weitergeholfen. (Und auch mein Problem mit dem jede Stunde zur Toilette gehen wurde gut gelöst. – Sehr sauber dort!) - Fotos von Rudolstadt gibt es allerdings noch keine. Ich fand es unangebracht und wollte den Foto-Apparat eh' nicht mitnehmen. -
 
Das Gespräch mit dem Herrn G. sehr angenehm, ruhig und sachlich. Man(n) schien an allen Einzelheiten interessiert, was den Vater betrifft und vor allem seine christliche Zugehörigkeit und diesbezüglichen Aktivitäten in der Vergangenheit. Schließlich ist es ja eine evangelische Diakonie. Man sagte uns zu, daß auch ein Pfarrer zum Vater kommen würde und letztendlich gäbe es dort gleichwohl eine adäquate Sterbebegleitung, was ich als sehr erfreulich empfinde.
Nach einer halben Stunde etwa sind wir dann mit einem Fahrstuhl nach oben zum Vater gefahren. Die Ausstattung des Heims, das Ambiente, sehr schön und gepflegt, mit Garten und viel Grün. Gleich hinter dem Heim auch der Park mit Vögeln, Hasen und anderen Tieren. Eine wirklich ansprechende Umgebung.
Wir kamen gerade dazu als eine Art Andacht war. Ein Schild draußen an der Tür wies darauf hin. Im Inneren sah man alte Menschen in eine Art Aufenthaltsraum sitzen und wie ich dann vernahm, las ihnen jemand die Neuigkeiten aus der Zeitung vor. Hatte ich so oder woanders auch noch nicht gesehen.

Das Zimmer vom Vater hatte ich dann gleich intuitiv gefunden. Er ist nicht allein, jedoch der andere Mann ist uns in der Zeit, die wir dort waren, nicht begegnet. Das Zimmer selbst, nun ja, recht spartanisch eingerichtet. Zwei Stühle, ein Tisch, Schräke und die zwei Betten, die sich gegenüberstehen. Wie in einem Krankzimmer dann gleich die Dusche und die Toilette dabei. Ein Flachbild-Fernseher stand ebenfalls dort. Der gehörte anscheinend dem anderen Mann. Späterzu suchten wir nach einem Platz, denn der Vater hätte gerne einen kleinen Kühlschrank dort.

Der Anblick des Vaters selbst, der zu Beginn in einem Rollstuhl saß, etwas erschreckend. Abgemagert sah er aus. Dünne Ärmchen und das Gesicht eingefallen. Er esse nicht viel, meinte er. Obwohl ihm das Essen dort besser schmeckt und die Schwestern freundlicher wären als im Krankenhaus und in der REHA in Rudolstadt, wo ihm gerade junge Pfleger mit Spott und Häme begegnet wären, was meiner Meinung nach eine große Schweinerei darstellt! 
Das gute Essen scheint daran zu liegen, weil man selber kocht. Die Einrichtung selbst ist recht unabhängig, mit eigener Küche und Wäscherei und man achtet da wohl auch drauf, daß es so bleibt, lt. dem Leiter, der ganz stolz darauf war.
 
Wir hatten dem Vater seinen eigenen Rollstuhl mitgebracht und Wäsche, die sogleich in die Wäscherei zum Einstanzen des Namens ging. Zu Essen hatten wir dieses Mal nichts dabei. Zum einen der Hitze wegen und zum anderen, weil er ohnehin nicht viel ißt.
Seine Arme gehen einigermaßen wieder, auch die operierte Hand. Da hat er „geübt“. Nur die Schulter kann er nicht heben, da sind noch immer Entzündungen am Rücken und somit auch nicht den rechten Arm. Er beklagte, daß er nun lernen müsse alles mit links zu tun. Zumindest kann er selbstständig essen und trinken. Jedoch vom Aufstehen und Gehen ist er weit entfernt.
Man hatte ihm wohl etwas für den Stuhlgang gegeben, sodass er drei Mal, in der Zeit, die wir bei ihm waren, mit Hilfe einer Schwester ins Bad gehen mußte. Das dritte Mal kollabierte er. Nicht schön anzusehen. Seine Kraft reichte einfach nicht mehr aus und man legte ihn dann ins Bett. Er ist sehr schwach.
Der Jörg munterte ihn dann wieder etwas mit einem Gespräch über unser neues Auto auf, wo der Vater sogar einmal lachen konnte. Das freute uns! Aber erneut begann er damit den Jörg zu suggerieren, er könne ihn doch………zu Hause pflegen und müsse so nicht die schwere Arbeit bei Heinz Glas machen. Ich vermute, er hat den Gedanken, wieder nach Hause zu kommen noch nicht aufgegeben, was ihm in keinster Weise zu verdenken ist und sicherlich auch seinen Lebenswillen ein wenig aufrecht erhält. Auch, daß er sich weiterhin noch Mühe gibt zu essen, seine Geschäfte, wenn möglich selbstständig zu regeln, denn er ist klar im Kopf und auch mit dem Arzt gesprochen hat, womöglich eine Physiotherapie zu bekommen. Fußpflege und Friseure hätte er auch bestellt und das mit dem Zahnarzt hatte ich geregelt, daß jemand zu ihm kommt.

Gegen zwölf verließen wir die Einrichtung. Da kam dann sicherlich gleich das Mittagessen. Zudem hat Jörg frühzeitig zu Bett gehen wollen, weil er am kommenden Tag zur Frühschicht muss und auch der Anstrengung wegen, die man dem Vater angemerkt hat. Er hat so rasch abgebaut, innerhalb von zwei Monaten. Denn DAS, was da liegt und als Vater noch übrig geblieben ist,……bleibt wahrscheinlich nicht mehr lange in dieser Welt. Ihr wißt ja, daß ich sowas ganz gut (vorher) sagen kann (wenn ich will) und auf dem Heimweg als ich so noch einmal an den Vater dachte, überkam mich wie eine Welle (von Energie?), die durch mich durchfloß und ich wußte „den Tag“, an dem mein Vater vermutlich „gehen wird“ und……es ist nicht mehr allzu lang hin.

 

Spinat, Kartoffeln und veganes Ei aus Ackerbohnen, Mais und Kichererbsenmehl. Geschmacklich recht gut. Die Konsetenz ähnlich wie Ei. Dennoch ein wenig gewöhnungsbedürftig. 

 

Wir selbst holten uns bei „Mc Donalds“ zwei kleine Tüten Pommes zu Mittag und „Chicken McNuggets“ dazu, die ich seit Jahren das erste Mal wieder aß. Keinen Milch-Shake dieses Mal!.
In der Zeit, in der Jörg am Essenkaufen war, sah ich mich im Auto des Vaters um und entdeckte so ein paar Dinge, die ich mitgenommen habe, zum Teil auch fürs neue Auto. Also sowas wie ein kleines Täschchen mit Flaschenöffner, Schraubenziehen und Schreibzeug drinnen. Pfefferminz, Deo Spray und eine gelbe Brille, wo ich zuerst gar nicht wußte, wozu sie dient. Wahrscheinlich um die Augen nachts bei grellem Licht zu schonen. (Siehe Foto unten) Jetzt setze ich sie am Computer auf. Einen Plastikkorb aus dem Kofferraum und eine Schlüsseltasche, wo mir zuerst gar nicht klar war, was das soll. Drinnen fand ich kleine, in Zellstoff verpackte, auf Porzellan handgemalte Bildnisse. Auf alle Fälle zu Schade, um sie wegzuwerfen oder im Auto zu lassen. Es fühlte sich trotz alledem eigenartig an die Sachen da einfach wegzunehmen. Denn bis jetzt waren die Eltern, der Vater immer für sich und eigenständig und jetzt fühlt es sich an, als sammle man nur noch die Reste ein. Aber ich glaube, so wird es bei uns allen sein.
 


 

Und heute mäandere ich so vor mich hin……….Keine Lust zu Diesem und Jenem. Nur so viel wie nötig und nicht so viel wie möglich, denke ich mir, auch im Hinblick auf meinen morgigen Physio-Termin.
Und eigentlich müßte ich noch……..so viel. Saubermachen, Wäsche waschen, Gläser fortschaffen, Spazieren gehen und lesen möchte ich ebenso. Aber irgendwie ruhe ich mich besser aus, schreibe hier ein bisschen was (und stehe Gewehr bei Fuß, wenn der Jörg kommt). Obwohl, heute Morgen habe ich seit Wochen das erste Mal wieder meine Übungen gemacht. Nur die Beine müßten noch ein wenig mehr Arbeit bekommen. Doch irgendwie konnte ich mich nicht dazu durchringen zumindest einmal aufs Ergometer zu gehen, denn ich föhne derzeit dem Serien-Schauen. Ja, ich fand eine recht gut Gemachte und auch Spannende. „Ray Donovan“ (Link!!!) Empfehlenswert. Hollywood spielt sich selbst darin.