Freitag, 27. Februar 2026

Einmal.....mein Tag

 Tagebucheintrag vom Freya-Tag, den 27. Februar 2026

 



Also  gut, üben wir, mit den kürzeren Posts in ebenso kürzeren Abständen.



Wie war mein Tag, was habe ich so gemacht?

Mag sein, daß ich halb neun aufgestanden bin, jedoch gefrühstückt wurde, wie fast jeden Tag, gegen elf, was eine gewisse Unruhe in sich birgt, alldieweil zu dieser Zeit die Post und das Essen kommt. Es ist mir einfach rätselhaft, wie rasch zwei Stunden vergehen.
Beim Frühstücken habe ich mir angewöhnt, die "youtube"-Zeitung zu lesen, ähnlich, wie es früher bei den betuchten Herrschaften üblich war, mit der Morgenzeitung. - In der Serie "Downton Abbey" kommt das vor. Bei dieser Serie finde ich bereits die Eingangsmusik sehr schön, mit diesem eindringlichen angeschlagenen Ton des Klaviers, der mich an eine Zeit erinnert, wie ich selbst noch Schülerin dessen war. - Das Problem dabei ist, daß ich dann gerne sitzen bleib' und ohnehin hätte ich in der Küche nicht viel tun können, weil der Jörg Nachtschicht hat und gleich im Zimmer nebenan schläft. 



Viertel drei raffte ich mich auf, hab' in den Kühlschrank geschaut, ob ich etwas finden kann, woraus ich mein Mittagessen zaubern kann. Gut, ich suche zu verarbeiten was halt weg muß....und an diesem Tag waren es Kartoffeln, die gebraten wurden, mit ein paar wenigen Stücken Salami, die ebenso bereits "Datum" hatten, und dann noch etwas von der Paprika, die schon so allmählich einzuschrumpeln beginnt. Alles in allem doch ein recht ansehnliches Mittagessen. Oder nicht? (Siehe Foto oben)

Nach dem Mittagessen bin ich dann in den Keller gegangen, den Abfallkorb ausleeren, nachdem ich mir Kleidung für draußen, dem Wetter entsprechend, ausgesucht hatte. Eine dünnere Jacke und kein Mantel mehr. Die dicken Strümpfe wurden auch abgestreift und, na ja, die Mütze habe ich trotz alledem noch eingepackt,...zur Sicherheit. Schließich ist ja noch Februar. Im Keller zerkleinerte ich dann noch einen Karton, packte meinen Rolli voll und lief los, um Pappe und Gläser wegzubringen. Das Wetter war sonnig und warm, sehr angenehm und ich hab's genossen, lief ruhig und langsam zu den Containern. Leider hatte ich nichts zum Fotografieren dabei.
Auf dem Rückweg dann der selbe Ärger mit den Kompressionstrümpfen wie am Tag zuvor. Beim Laufen rutschten sie mir runter, bis auf die Knie. Na ja, ich hatte es ja nicht weit zurück, sah aber dann ein Stück weiter hinten im Hof ein Paar ältere Leute von Nebenaufgang in der Sonne sitzen und dachte mir, ich sag' mal rasch Hallo. Schließlich hatte man sich lange nicht gesehen,....den Winter über. 
Allerdings waren die vier Leute ins Gespräch vertieft und da ich nicht weiter stören wollte, grüßte ich kurz und frage dann die eine Frau nach dem Mann von Frau S., der so krank gewesen war. Ich erfuhr, daß er gestorben ist und, wie komisch, am 11.11. vorigen Jahres. 
Eine andere Frau wandte sich uns dann zu und meinte nur: "Ja, wie die Zeit vergeht, meine Tochter ist auch schon wieder 5 Monate tot." Ich kannte ihre Tochter vom Sehen. Sie war ein, zwei Jahre jünger als ich und es war mir schon länger aufgefallen, daß sie abgemagert war. So dünn, die Beine in Leggins, sahen aus wie Stecken. Lange Haare hatte sie,....sehr schön....Nur achtete sie offenbar nicht wirklich auf sich, trank und rauchte viel. Tat nichts weiter. Letztendlich hatte man die schlimme Krankheit mit "K." - ich schreibe es ungern aus - festgestellt. Ihrer Mutter hatte sie nicht eingeweiht. Die beiden wohnten hier gleich im Nebenaufgang. Letztendlich fand man sie tot in ihrer Wohnung auf......

Ich ging dann rasch nach oben, der Jörg war bereits aufgestanden, und bereitete mir einen Kaffee zu. Jörg drückte mir ein Rosinenbrötchen in die Hand. Also gut, dann eben das.  Mohnkuchen wäre mir lieber gewesen. Ich essen ihn so gern! Der Sohn hatte angerufen und meinte, er hätte beim Bäcker welchen gekauft, konnte aber heute nicht kommen, weil er mit dem Nachbar nach Neuhaus fuhr, zur Bank.

Aber dann,.......bin ich - metaphorisch gesprochen - in eine Art Fieber geraten/verfallen, und mit jede Menge "youtube"-Videos in ein spezielles Thema eingetaucht. Ich saß dann, mit Unterbrechungen selbstverständlich,  bis halb neuen, als Jörg dann aufbrach, um zu seiner Arbeit zu gehen. Ein Thema hatte mich regelrecht gefesselt und es treibt mich schon lange um. - "Die Alte Zeit", Schlammflut, große Menschen (was ist mit ihnen passiert?), die Weltausstellung. Was ist das nur, was dieses Thema so attraktiv für mich erscheinen läßt? Ich sehe mir so gerne diese alten, wunderschönen Gebäude an, so harmonisch mit Wasser umspielt, gerade so, als würde eine Melodie erklingen und,....eine gewisse Sehnsucht kommt auf, ergreift mich dann........ - 
Ich sah mir ein Video nach dem anderen an, oft auch KI-generiert. Manche schaute ich  nicht zu Ende, weil mir ein anderes noch interessanter erschien. Es ging oft um "Tartaria". Diesem Thema hatte ich bisher nicht viel Bedeutung beigemessen, wohl auch, weil ich ein Video vom Herrn Liechtenstein zu diesem Thema sah, der meinte, Tartaria bedeute einfach nur Territorium und ich dachte damals, na ja, daß leg' ich dann erst mal beiseite. Vielleicht tauchen späterzu noch neue Informationen auf. So mache ich das meist......



Okay, dann die Priorität Abendbrot, obwohl ich bereits die Reste von Jörgs Pommes gegessen hatte, waren's dann doch noch zwei kleine Stücken Brot, eine halbe Tomate, ein Stück Apfel und ein paar Ringe Paprika.
Tja, da ich die letzten Stunden kaum in der Küche war, wartete am Abend noch reichlich Arbeit auf mich und,.....das Essen für den Mann, wenn er am Morgen von der Arbeit kommt, mußte ebenfalls noch zubereiten werden. Fertig war ich dann gegen zehn und begann gleich hier zu schreiben. Und irgendwie bemerke ich gerade,....es ist schon wieder viel zuuuu lang......... (Ich sollte es deutlich kürzer halten.)
Vielleicht ist es wirklich eine Angewohnheit von mir, auch in Anlehnung an meinen anderen Blog, alles wie eine kleine Geschichte zu schreiben,.....zu verpacken. Wer weiß..... Ich bin halt kein Mensch für Kürzel und hingeworfene einzelne Sätze, so wie das heute wohl üblich ist,....und kaum jemand bemerket, wie dabei unsere deutsche Sprache verunglimpft wird.


Quelle: "The Spirit Animal Oracle" von Colette Baron-Reid

Die Karten riefen heute ebenfalls nach mir und wählte das "Spirit Animal Oracle". Ich wähle das Karten-Deck immer intuitiv. Ich mischte kurz und nahm die obere Karte. Der Flamingo. Da ich mir das kostengünstigere Kartendeck von "T*MU" gekauft hatte, ist es natürlich in Englisch. Eine Übersetzung der Bedeutungen der Karten hatte ich mir allerdings auch gleich nach dem Erhalt der Karten angefertigt, sodaß ich später besser damit arbeiten kann. 
Also, welche Bedeutung gab nun die Künstlerin dieser Karte? "Flamingo Geist. Umarme das Dazwischen." (So zumindest meine Übersetzung.) Na ja, mir sagt das wirklich nicht viel. Also gehe ich doch lieber dazu über, was MIR diese Karte und der Flamingo so sagt, was ich beim Betrachten der Karte empfinde. Schönheit, Grazie, Erhabenheit. Lebensfreude und stolz das zu sein, was er ist, ohne dabei überheblich zu wirken. Er ist so selbstverständlich Selbstsicher. Eine gute Eigenschaft. Er ist einfach.......




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