Sonntag, 23. März 2025

Wie von Zauberhand und…….Schneeglöckchen…….

Tagebucheintrag vom Sonnen-Tag, den 23. März 2025

 


 
Der Mann hat sich gestern wirklich viel Mühe gegeben. Saß stundenlang und versuchte die Fotos wiederzufinden. Aber es mißlang.
Ich dachte, ich schlaf‘ noch mal drüber und bereits am gestrigen Tag machte ich mir Gedanken darüber, alles hinzuschmeißen. ALLES! Ein völliger Neubeginn, nicht nur im Leben, mit dem Wohnungswechsel, sondern auch „ohne“ das Schreiben. Vielleicht nur noch informativ, dachte ich so, monatlich ein paar Zeilen, für meine liebe Rosi und jeden, der es wissen will. (Ob es mir dann wirklich gelungen wäre, nicht zu schreiben, steht auf einem anderen Blatt.) 

Neugierig und wenig geduldig, wie ich nun einmal bin, konnte ich es nicht erwarten heute Morgen den Computer zu starten und,……nachzusehen. Und während ich noch am Einloggen war, dachte ich so, warum könnten meine Fotos nicht einfach wie von Zauberhand wieder erscheinen(?),…..und puff,…siehe da,……..hier sind sie wieder. Also lag es nicht an mir, wo ich dachte, bereits einen Fehler begangen zu haben.

Der Mann hatte gestern recherchiert und festgestellt, daß es wohl bei dem Provider liegen könnte und aller Wahrscheinlichkeit nach war es wohl auch so. Natürlich suche ich stets zuerst den Fehler bei mir selbst. (Vor allem Frauen sind wohl so....(erzogen))

Also, geht es hier weiter und wird auch weiterhin Fotos geben.

Und sogar die Farbe des Cursors hat der Jörg heute Morgen noch geändert von weiß - nicht sichtbar! - auf schwarz. 

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Schneeglöckchen, eine traurige Geschichte   

Als ich letztens vom Haus rüber lief, begegnete mir noch vor der Brück eine Frau, die ebenfalls hier wohnt. Wir begrüßten uns freundlich, gingen ein paar Meter, sprachen miteinander und dann bemerkten wir zwei „dunkelhaarige“ (hier kann jeder denken, was er möchte und welcher "Art sie waren) Jungs, der eine etwas älter als der Andere, die sich an den Blumen zu schaffen machten.

Als sie uns sahen kamen sie aus der Hocke hoch, grinsten uns rotzfrech an, hielten den von ihnen herausgerissenen Büschel von Schneeglöckchen wie eine Trophäe nach oben und gingen grinsend und lachend rasch davon.
Ich stöhnte auf, als ich das Massaker sah. Die restlichen Blumen lagen zer-metzelt am Boden. Die Köpfe teils abgeschlagen und alles verstreut.
Traurig das Ganze. Wieso mach jemand sowas? Ein Kinderstreich? So erzieht man Kinder nicht und wir hätten dergleichen nie getan! Hätten uns das gar nicht getraut, in fremden Gärten Blumen zu schänden.

Einen Tag später kam mir dann der Gedanke ein kleines Kreuz aus Zweigen zusammenzubinden und dorthin zu stellen, mit der Aufschrift:

Für die hingemetzelten Schneeglöckchen, die geköpft worden, sowie die ausgegrabenen und gestohlenen, von Narrenhänden.“ 
Ich platzierte das Kreuz dann an der Stelle, wo JETZT keine Blumen mehr sind……………….
 

Wenn ich jetzt Schneeglöckchen sehe, denke ich immer wieder an dieses Begebenheit, an diese Bild der zwei „dunkelhaarigen“ Jungs, die sich noch hämisch über ihre Untat freuten und uns frech entgegengrinsen, während sie am raschen Weglaufen waren.



2 Kommentare:

  1. Sie wissen, sie dürfen hier alles, sie bekommen alles, sie nehmen sich alles. Hoffentlich haben sie wenigstens das ausgerissene Büschel woanders wieder eingegraben, doch der Wunsch läuft wohl eh ins Leere.
    Du hast gut gehandelt, denn sicher kommen sie irgendwann wieder dort vorbei und hoffentlich können sie lesen und denken.
    Heut sieht es regnerisch aus, die Sonne versteckt sich, aber sie kommt wieder irgendwann.
    Die Zeit des Umzugs rückt näher und näher und die Arbeit dafür hört sicher noch nicht auf.
    Ich wünsche dir gute Stunden und Tage
    herzlichst, Edith

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    1. Liebe Edith,
      „Das Kreuz“ war am nächsten Tag schon weg……….und,…..vielleicht können sie lesen, aber „denken“,…..wahrscheinlich nicht. Emphatik gehört dann auch eher wohl nicht zu deren Stärken…….
      Ach, der Umzug, der macht mir schon ein wenig Bange. Jeden Tag pack ich ein wenig ein,….obwohl mit der Renovierung noch immer nicht begonnen worden ist. Und da frag‘ ich mich, wie viel Tage man uns überhaupt letztendlich zugesteht, um alles rüber zu räumen.
      Das Ganze ist für mich irgendwie so eine (große) Unkonstante. Es wird geschehen, JA, aber halt „wie“.
      Das Wetter ist hier recht durchwachsen, aber zumindest nicht mehr ganz so kühl. Der Schnee ist weg……
      Danke für Deinen Kommentar und liebe Grüße von mir zu Dir.
      Rosi

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